My Guardian Heartbreaker

Feedback Beruf-Hund


 

Auszüge aus einem Brief von Coopers Herrchen.

Hallo Frau Treitler,

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"Es läuft mit Cooper alles gut. Er ist fester Bestandteil der Familie und nicht mehr wegzudenken. Ein sehr intelligenter und feinfühliger Bursche, der aber auch manchmal seinen Kopf durchzusetzen versucht und sich liebenswürdig stur stellt. Wir haben keine Probleme mit ihm. Er befolgt auch die Grundbefehle, wenn die Enkelkinder mit 5 und 6 Jahren sie aussprechen.  Mit Iris, der Schulanfängerin läuft er prima „ Bei Fuß“.

Ein Erlebnis möchte ich erzählen, das mich sehr nachdenklich gemacht hat. Wir waren alle am Strand und haben uns auf den Heimweg gemacht. Die Enkelkinder, mein Frau und unsere Tochter sind mit dem Fahrrad abgebogen, um ein Eis zu essen. Ich bin mit Cooper direkt in Richtung Ferienhaus gegangen. Plötzlich legt sich Cooper hin, will unbedingt wieder zurück und ist durch nichts zum Weitergehen zu bewegen. Ich dachte erst, er braucht etwas zu trinken, weil es recht warm war oder hat sich vielleicht am Strand zu sehr angestrengt. Kein Erfolg. Er blieb stur. Plötzlich tauchte meine Frau auf und berichtete, das unser Enkel Jan mit dem Fahrrad gestürzt sei und nicht weiterfahren konnte. Sie wolle schnell in unser Ferienhaus, um das Auto zu holen. Indem sie mir das erzählte, war  Cooper plötzlich wie verwandelt und schaute mich von unten auffordern an, um sich dann auf den Weg zu machen. Wir waren fast zeitgleich am Haus und dort hat er sich nicht von unserem Enkel wegbewegt, bis der wieder mit herumspringen konnte.

 

Ich bin kein Freund, Dinge in etwas hineinzulegen, aber dieser Vorfall hat mir doch zu denken gegeben. Ich glaube, in der sinnlichen Wahrnehmung können wir auf unseren „Engel mit vier Pfoten“ vertrauen."

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Gin arbeitet in einer Logopädischen Praxis mit Reittherapie.

"...wir haben wirklich so einen guten Griff mit ihm gemacht!

Dankeschön ♥

Es passt wie Topf auf Deckel..."

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Über meine Arbeit mit meiner "Heartbreaker Dame" Ilka

Hallo,

ich bin Pfleger Samuel.

Zur Zeit arbeite ich in einem Betreuten Wohnen mit mobilen Pflegedienst.

Meine Chefin sieht uns als "Ausnahme Pflegedienst", was von vielen Ärzten (und Patienten) bestätigt wird. Neben der außergewöhnlich guten Pflege trägt unsere Arbeit mit Besuchshund wesentlich zu diesem Ruf bei.

Da ich schon als kleines Kind immer einen Hund haben wollte, es bis lang aber nie so recht passte war ich jetzt sehr glücklich als meine Chefin mir erlaubte einen geeigneten Hund mit zur Arbeit zu bringen.


Bei dieser Einschränkung fingen die ersten Probleme an.

Ein Hund aus dem Tierheim oder einer Tötungsstation stellt charakterlich ein Risiko dar, da man nie weiß was das arme Tier durchgemacht hat.

Auch sind leider viele Züchter unfähig einem weiter zu helfen.

Die ersten vier Züchter welche ich anrief fragten alle:

"Therapiehundezucht?!?

Wesenstest?!?

Was ist das?

Wo macht man das?

Was kostet das?"

Der fünfte sagte sogar: "Ihnen verkaufe ich keinen Hund- ich will nicht das meine Tiere zu bekloppten kommen!"

Erst Astrid Treitler konnte mir alle meine Fragen zufriedenstellend und ausführlich beantworten - da Sie bereits auf ihrer Homepage sind haben Sie dieses Problem also schon einmal gemeistert!

Herzlichen Glückwunsch dazu.

 

An meinem ersten Tag mit meiner Hündin "Ilka My Guardian Heartbreaker" war ich sehr aufgeregt.

Wie würde das wohl alles werden?

Ich hatte sie erst Freitag abgeholt, Montag schon Frühdienst...

Mit einem recht mulmigen Gefühl fuhr ich auf die Arbeit. Dort waren alle sofort hellauf begeistert von diesem süßen, plüschigen Wollknäuel. Keiner ließ mich wirklich so richtig meine Arbeit machen, alle wollten Ilka streicheln, mit ihr spielen oder hatten Fragen. Alle wollten sie sich "ausleihen". So kam es, dass ich übersah, dass zu meiner Runde noch eine zusätzliche Patientin dazu gekommen war (weil eine Kollegin sich krank gemeldet hatte). Peinlich! Diese Patientin ließ die Pflege dann nur noch zu, weil ich Ilka dabei hatte. (Ich war ungefähr zwei bis drei Stunden zu spät dort - also erst nach dem die Chefin mich anrief und fragte warum ich noch nicht da gewesen sei...)

 

Die Begeisterung meiner Kollegen fand ich fast ausnahmslos auch bei den Patienten vor.

So war Frau U. auf einmal ganz lieb und ließ sich ordentlich waschen und anziehen (sonst haut sie mir den nassen Lappen gerne mal um die Ohren!). Nach der Pflege wollte sie noch unbedingt mit Ilka spielen. Gerne tat ich Ihr den Gefallen und ließ sie von der Leine.


Bei Familie Sch. Lief es ähnlich ab. Da sitzen normalerweise beide (also Herr und Frau Sch.) in ihrem jeweiligen Sessel und warten auf die Pflegekraft.

An diesem Tag ließ ich Ilka bereits im Flur von der Leine (ich hatte schon in der Woche davor geklärt ob ich das darf). Ilka lief mir bereits treu und brav hinterher.

Bis sie Herr Sch. entdeckte. Da war es aus. So ein tierlieber Opa! Bei ihm darf sie einfach alles - das nützt sie natürlich schamlos aus! Da wird getobt, gezwackt, gesprungen und gespielt was das Zeug hält (nach der Stunde Pflege bei den beiden schläft Ilka gewöhnlich zwei bis drei Stunden durch). Lustig ist es immer den beiden die Medikamente zu reichen. Das klappern der Medibox klingt wohl so ähnlich wie die Leckerlies die sie von mir immer erhält. Sofort ist die kleine Gewehr bei Fuß direkt vor mir. (Inzwischen macht sie sogar gleich "Sitz" in der Hoffnung etwas ab zu bekommen). Familie Sch. freut sich dann immer sehr über meine Bemerkung, dass das "Menschenleckerlies" sind - und nicht für kleine Hunde. Auch Frau Sch. ist sonst kaum zu mobilisieren, aber um zu sehen was Ilka gerade anstellt steht auch sie auf und läuft freiwillig durch die halbe Wohnung. Ohne Diskussion! Eine echte Erleichterung für mich...

 

Frau B. Hat bei mir den Spitznamen "Migräne- Oma". Nicht etwa weil sie sooft Migräne hat, sondern weil wir alle gesund hin gehen und mit Migräne wieder weg! Ich schwöre: dort haben sogar die Hauswände Migräne! Allerdings ist sie wirklich sehr tierlieb. Auch sie überraschte ich damit, dass ich Ilka vorweg gehen ließ. Die gute Frau war sofort völlig aus dem Häuschen und vergaß vor lauter Aufregung sogar ihre Gelenkschmerzen und dass sie sich deshalb nicht mehr bewegen kann... Zumindest war sie sehr beweglich als Ilka sie zum Spielen aufforderte! An diesem Tag hab ich Frau B. das erste mal ohne Kopfschmerzen verlassen...

 

Ähnlich lief es bei Frau S. Dort wird uns die Pflege durch die Tochter sehr erschwert, welche der Meinung ist, ihre Mutter könne alles noch selbst. Das Frau S. überhaupt nicht mehr merkt wenn sie auf die Toilette muss und "Unfälle" auch nicht mehr bemerkt wird dabei völlig ignoriert. Frau S. ist demzufolge ständig genervt wenn wir Mittags kommen, nur um mit ihr auf die Toilette zu gehen. Für gewöhnlich muss man erst eine Viertelstunde diskutieren bis sie bereit ist aufzustehen. Als sie Ilka sah war sie jedoch so begeistert, dass sie unaufgefordert aufstand (um mit ihr zu spielen, aber das war mir egal - sie hatte als sie stand nichts mehr dagegen dass ich ihre Windel kontrolliere...) auch hier ein großes Lob an meine Herzensbrecherin!

 

Unbezahlbar ist Ilkas Hilfe bei Frau L. Entweder ist diese Frau am schlafen und unmöglich zu wecken oder sie schreit das ganze Haus zusammen. Demenz in weit fortgeschrittenen Stadium... Teilweise ist sie bereits mit kauen und schlucken überfordert und muss daran erinnert werden. Stehen und laufen geht seit Monaten nicht mehr.
Als ich an diesem Tag zu ihr kam war sie mit der Aufforderung die Augen zu öffnen gnadenlos überfordert. Sie fragte ständig wer ich sei und wurde aggressiv als sie die Antwort nicht befriedigend fand. Das ging ein ganzes Weilchen so, bis ich beschloss ihr einfach Ilka auf den Schoß zu setzen. Sofort waren die Augen offen! Seit Monaten das erste sinnvolle Gespräch möglich!

Sie fragte: "Ist das aber ein süßer Hund! Ist der für mich?"

Ich verneinte, erklärte es sei meine Hündin und machte meine Arbeit. Zum ersten Mal seit Langem unterstützte Frau L. mich dabei und machte alles mit. Dabei schielte sie immer wieder zu Ilka. Am Ende der Pflege fragte ich sie, ob sie Ilka süß fände.

Ihre Antwort:"Nein!!!"

Ich: "warum denn nicht?"

Sie: "Du schenkst sie mir ja eh nicht!"

 

Wer nach diesem Bericht nun denkt "Cool, ich kaufe mir auch einen Hund - dann habe ich weniger Arbeit!" für den hab ich noch eine etwas andere Geschichte.

Auch diese trug sich bei Frau L. zu.
Frau L. hat eine relativ große Wohnung bei uns im betreuten wohnen. Da gehört es dazu, jeden Tag zu saugen oder zu wischen. An jenem Morgen hatte ich gerade die ganze Wohnung gewischt als ich mich umdrehte und sah wie Ilka ein Häufchen machte. Sie fand es wohl lustig und fühlte sich zum Spielen aufgefordert als ich es weg machte. Jedenfalls trat sie mit allen vier Pfoten hinein und lief mir hinterher - eine schön sichtbare Spur aus Kot hinterlassend. Also wischte ich die Wohnung noch einmal, nur um (nachdem ich fertig war) zu sehen wie Ilka eine Pfütze machte. Ich wischte also ein drittes Mal. Als ich guter Dinge (sie hatte sich -meiner Meinung nach- ja nun völlig entleert) das Wasser entsorgte hörte ich wie Ilka sich übergab... Neues Wasser und ein viertes Mal gewischt...

So ein Welpe ist übrigens auch ein besserer Entfesselungskünstler als Odini! Wer also denkt der Hund ist angebunden, da kann ich den Müllsack mit voller Windel kurz liegen lassen, der darf die zerpflückte Windel samt Inhalt bestimmt zusammen suchen... Dem Hund macht es dabei riesig Spaß sein Herrchen (oder Frauchen) diese Arbeit so unmöglich wie nur irgend möglich zu machen...

Ich hoffe, der kleine Bericht hat Euch gefallen und vielleicht auch ein wenig geholfen. Ich schreibe gerne später wieder über meine Arbeit mit Ilka. Aber jetzt genießen wir beide erst einmal unseren wohlverdienten Urlaub.ä

Liebe Grüße
Pfleger Samuel und Ilka

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Barney wird als Praxishund eingesetzt.

"... mit einer freudigen Begrüßung des Praxisteams sorgt er gleich für gute Stimmung.

Sein weiches Fell, sein schwarzes Schnäuzchen, sein tapsiger Gang, sein lieber Blick laden ein

zum Knuddeln und Streicheln, was auch bereits einige Patienten nutzen und genossen....

....die Geräusche in der Praxis waren ihm schnell vertraut...

Barnes ist ein rund um liebenswerter Kerl-sehr ausgeglichen, gelassen, verschmust, aber dann auch wieder

forsch, verspielt und frech.

Wir sind so glücklich mit ihm-und danken Dir. liebe Astrid. sehr für diesen tollen Hund.

Du hattest eine so gute Hand in der Wahl der Eltern von Barney, sie gaben ihre besten Gene weiter.

Du und Julia (und natürlich auch Melody und Barneys Tanten) habt die Welpen sehr liebevoll und

souial gut geprägt-es macht Spaß und Freuden jetzt darauf aufzubauen und wir freuen uns auf die

kommende Zeit. mit Barney, unserem Heartbreaker."

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Ellie arbeitet in einer Tagesklinik.

"...mein Team liebt sie...

...sie ist bei Therapien dabei und hilft wenn sie gebraucht wird...

...bei Besprechungen ist sie in meinem Büro...hat da sie ihr Körbchen und ihren Lieblingssessel...

...lauter Menschen die sie lieben und sich an ihr efreuen..."

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Lila ist Therapiebegleithund.

"Lila hatte heute ihren ersten Einsatz auf einer Wachkoma Station und hat alles gut gemeistert....

Vom Laufen am Rollstuhl....Kontaktliegen im Patientenbett,...alles einwandfrei...

Ich bin sehr stolz...."

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Manolos Frauchen ist Tagesmutter.

"Manolo macht es den neuen Kindern einfacher anzukommen...zu uns kommen Kinder, die

eigentlich Panik vor Hunden haben...und sie freuen sich so über ihn....sogar unsere demente Oma...er

gibt allen soviel....

Tiere sind einfach die beste Therapie!"

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Nanook arbeitet mit seinen Frauchen zusammen in einer Einrichtung für autistische Jugendliche.

Hier ein kleiner Auszug aus einem Brief:

"Ich arbeite viel entspannter seit Nanook mich begleitet und die Jugendlichen stehen morgens viel

fröhlicher auf, weil sie von Nanook geweckt werden. Er geht von Zimmer zu Zimmer und weckt jedes

Mädchen ganz gewissenhaft.

Nanook findet zu den schwierigsten und verschlossensten Kinder einen Zugang...."

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Coopers Herrchen ist Arzt, dadurch arbeiten die Beiden täglich zusammen.

"Cooper entwickelt sich prächtig.

Er ist ein toller Hund, kann jetzt schon auf 3 Beinen

pinkeln und das macht er mit Inbrunst und extremer Technik.

Er fügt sich voll ein, ist immer dabei und integriert.

Ohne ihn geht nichts.

Wir haben vor Weihnachten mehrere Hotelaufenthalte gehabt

und auch jetzt Gaststättenbesuche, wir können nur sagen, mustergültiges Verhalten.

Der Hund ist für uns alle ein Gewinn.

Unser Rhythmus stimmt einfach.

Seine Schmusebefriedigung bekommt er von allen Seiten, er ist aufmerksam,

rücksichtsvoll und sehr lernbegierig.

Da bei uns immer etwas los ist, sich oft schnell etwas ändert und er immer mit dabei ist,

gibt es für ihn keine Langeweile.

Das Toben kommt nicht zu kurz, denn am Nachmittag

ist er mit den Enkeln unterwegs.

Ansonsten laufen wir beide ca. 2 Stunden am Tag,

wobei er das Tempo bestimmen darf.

Wir haben viel Spaß miteinander.

Er verhilft mir zu körperlicher Leistungsfähigkeit,

Ausdauer- bringt mich zur Entschleunigung.

Ich kann ihm Aufmerksamkeit, Ruhe und Überblick vermitteln.

Die Bilder schicke ich demnächst.

Cooper ist ein stattlicher Hund

mit kräftiger Stimme und einer guten Portion Schalk im Nacken.

Er ist selbstbewusst, aber nicht dominant, anhänglich, aber nicht ängstlich,

lebhaft, aber nicht dreist und sehr klug.

Wir können uns unseren Alltag ohne ihn nicht mehr vorstellen."

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Post von Luna. (Therapiehund)

"...gestern haben wir unsere Therapiehundeprüfung erfolgreich bestanden...

Luna war allen Situationen bestens gewachsen und ist stets gelassen geblieben....

...sie hat immer viel Spass bei der Arbeit mit Menschen...

...was sie gestern wieder einmal beweiesen hat...

...sie ist unser Sonnenschein und ein klasse Hund...

...danke nochmals für diesen tollen Hund..."

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Post von Cooper.

"Wir lieben unseren Cooper, er ist ein toller Hund und für die vorgesehene Aufgabe

hervorragend geeignet.

Wir danken Ihnen für die weitsichtige Auswahl und die gute Züchtung."

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Am 12.12.2012 erhielten wir tolle Weihnachts-und Dankesgrüße der

lieben Kinder aus der Pusteblume !